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Risikoadjustierte Lizenzanalogie

Definition "Risikoadjustierte Lizenzanalogie"

Bei der Methode der risikoadjustierten Lizenzanalogie wird zunächst ermittelt, welche Lizenzen ein 'virtueller' Lizenznehmer für die zu bewertenden Schutzrechte zahlen müsste. Hierzu werden branchenübliche Lizenzsätze zugrunde gelegt, die zusätzlich durch Risikofaktoren (wie z.B. Umgehbarkeit der Patente, Restlaufzeit oder Wettbewerbssituation) fallspezifisch angepasst ("risikoadjustiert") werden.

Grundlage für die Wertberechnung sind die durch diese Patente geschützten Umsätze der letzten Jahre sowie die zu erwartenden zukünftigen Umsätze. Daraus werden die Lizenzen für die nächsten 5 Jahre ermittelt und auf den Tag der Bewertung abgezinst (diskontiert). Dieser Betrag entspricht dem Wert des Patentportfolios.

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